Killerphrasen sind nach [wiki:Charles Clark] (1973) inhaltlich nahezu leere Argumente, also Scheinargumente oder Vorurteile, die vor allem der Ablehnung oder der Herabsetzung dienen. Sie unterbrechen und verletzen den Vorredner, stören das Diskussionsklima und beeinträchtigen kreative Prozesse, wie zum Beispiel beim [wiki:Brainstorming]. Killerphrasen stellen eine Form der nicht-partnerschaftlichen Kommunikation dar und widersprechen dem Prinzip des Teams massiv.
Lösungen können so aussehen, dass der Leiter einer Diskussion sich selbst vorbildlich verhält, sich gegebenenfalls auf die [wiki:Moderation] der Diskussionsrunde beschränkt und darauf achtet, dass Redebeiträge nicht unterbrochen werden. Für Workshops (vergleiche [wiki:Neues Denken]) kann auch das Aufstellen einer schriftlichen Liste von Regeln eine Hilfe sein (jeder darf ausreden, niemand unterbricht, jeder hört zu, ein Mensch - eine Stimme).
Killerphrasen sind von Aufbau und Inhalt sehr ähnlich, kommen jedoch in einer großen Vielfalt vor:
