HR Pedia

HRM.de ist ein Online-Netzwerk für Personaler und ein Wissensportal für das Human Resource Management. hrm.de bietet Fachartikel, Hr-jobs, Studien, MP3s von Vorträgen sowie Checklisten oder Formulare.
Berufsschule
Die Berufsschule ist eine Schulform im Bereich der [wiki:Berufsbildende Schule], in Nordrhein-Westfalen der [wiki:Berufskolleg]. Die Berufsschule vermittelt den [wiki:Auszubildender] während ihrer [wiki:Berufsausbildung] die durch den [wiki:Rahmenlehrplan] bzw. den Lehrplan des jeweiligen Bundeslandes bestimmten Inhalte. Sie ist eine der beiden Säulen der [wiki:Duale Ausbildung].

Berufspädagogik
Die Berufspädagogik hat die Aufgabe, wissenschaftlich fundierte [wiki:Methode] zu entwickeln, junge Menschen nach ihrer Schulbildung bzw. Menschen nach Verlust ihres Arbeitsplatzes und wenn keine Möglichkeit besteht, im erlernten [wiki:Beruf] wieder einen Arbeitsplatz zu finden, für einen Beruf zu bilden, sodass sowohl die besonderen Fähigkeiten des Auszubildenden gefördert als auch den Bedürfnissen der Wirtschaft höchstmöglich Genüge getan wird.

Berufskrankheit
Eine Berufskrankheit ist eine Krankheit, deren Ursache häufig in der jeweiligen Berufsgruppe anzutreffen ist, da sie direkt oder indirekt durch die Ausübung des Berufes verursacht wird.

Berufskolleg


Berufsgenossenschaft


Berufsfachschule


Berufsbildungsgesetz
Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) regelt in Deutschland die Berufsausbildung, die Berufsausbildungsvorbereitung, die Fortbildung sowie die berufliche Umschulung (§ 1 Abs. 1 BBiG). Das BBiG bestimmt ferner die Voraussetzungen des Berufsausbildungsverhältnisses.

Berufsbildende Schule
Die berufsbildenden Schulen haben sich aus den früheren Teilzeit-[wiki:Berufsschule] entwickelt, die heute nur noch einen Teil der berufsbildenden Schulen darstellen. In einigen Ländern hat sich der Name jedoch auch für diese erweiterte Schulform erhalten.

Berufsausbildungsvertrag


Berufsausbildung
Im Gegensatz zur [wiki:Allgemeinbildung] wird mit Berufsausbildung (auch berufliche [wiki:Bildung]) die [wiki:Ausbildung] bezeichnet, die den Berufstätigen in die Lage versetzt, seinen [wiki:Beruf] ([wiki:Job]) auszuüben.

Berufsakademie


Berufliches Profiling


Berufliche Weiterbildung
Berufliche Weiterbildung, auch als Fortbildung bezeichnet, ist eine Form der [wiki:Erwachsenenbildung], die dazu dient, berufliche Kenntnisse und Fertigkeiten von Arbeitnehmern bzw. Arbeitslosen zu erhalten, zu erweitern oder dem aktuellen Kenntnisstand in einem Berufszweig anzupassen. (§1 Berufsbildungsgesetz Abs. 3. Geänderte Fassung vom 23.12.2002. BGBl. I S. 4621)

Beruf
Unter dem Beruf versteht man diejenige [wiki:Institution] [wiki:Tätigkeit], die ein Mensch für finanzielle oder herkömmliche Gegenleistungen oder im Dienste Dritter regelmäßig erbringt, bzw. für die er ausgebildet, erzogen oder berufen ist. Im Allgemeinen dient die Ausübung eines Berufes der Sicherung des [wiki:Lebensunterhalt]. Die erwirtschafteten Geld-, Sach- oder Tauschleistungen dienen der Stillung der persönlichen Bedürfnisse oder denen der sozialen Gemeinschaft (z.B. der Familie), der der Ausübende angehört.

Beraterstufen
Folgende Hierarchie ist in [wiki:Unternehmensberatung] weltweit verbreitet. Es gibt Abweichungen in den Bezeichnungen oder Stufen werden ausgelassen, da kleinere Beratungsunternehmen eine flachere Hierarchie haben.

Belegschaftsaktie
Belegschaftsaktien sind Aktien des eigenen [wiki:Unternehmen], die den Mitarbeitern zu einem Vorzugskurs angeboten werden. Sie stellen damit eine Form der Beteiligung von [wiki:Arbeitnehmer] am [wiki:Produktivvermögen] einer Aktiengesellschaft dar. Siehe: [wiki:Mitarbeiterbeteiligung], [wiki:Belegschaft].

Belegschaft
Unter einer Belegschaft wird in den Wirtschaftswissenschaften die Gesamtheit der in einem [wiki:Unternehmen] oder [wiki:Betrieb] beschäftigten [wiki:Arbeitnehmer] verstanden. Ihre Interessen gegenüber dem Arbeitgeber werden im Rahmen der betrieblichen [wiki:Mitbestimmung] durch den [wiki:Betriebsrat] vertreten.

Beitragssatz
In der Sozialversicherung beschreibt der Beitragssatz den Anteil des [wiki:Arbeitsentgelt], der zum Zweck der sozialen Sicherung an die Sozialversicherung abgeführt wird.

Beförderung (Rang)
Mit der Beförderung wird einem Mitglied einer Organisation ein höherer [wiki:Rang] oder eine verantwortungsvollere [wiki:Dienststellung] übertragen. Formal klar geregelt sind Beförderungen vor allem beim [wiki:Militär] und im [wiki:Beamte]. Hier regeln [wiki:Laufbahnverordnung] die Zeiten und Voraussetzungen, nach denen ein höherer [wiki:Dienstgrad] beziehungsweise eine höhere [wiki:Amtsbezeichnung] verliehen verden kann. Bei der [wiki:Deutschland] [wiki:Bundeswehr] ist dies die [wiki:Soldatenlaufbahnverordnung]. Bei der [wiki:Feuerwehr] ist die Beförderung entweder vom [wiki:Dienstalter] oder von der Funktion abhängig.

Befähigungsnachweis
Der Befähigungsnachweis (auch Sachkundenachweis) ist der Nachweis dass eine Person zu einer bestimmten Tätigkeit befähigt ist.D. h. die Person erfüllt eine von seinem Auftraggeber bzw. Vorgesetzten oder vom Gesetz- bzw. Normgeber festgelegte Anforderung, die nach dem Stand der Technik bzw. den in einer Disziplin geltenden Regeln, üblicherweise ausreicht um eine Tätigkeit sicher auszuführen, d. h. ein gewünschtes Ergebnis zu produzieren und ein unerwünschtes auszuschließen.

Befristung (Arbeitsverhältnis)
Die Befristung eines [wiki:Arbeitsverhältnis] ist nach deutschem [wiki:Arbeitsrecht] die Vereinbarung, dass der [wiki:Arbeitsvertrag] zu einem bestimmten Datum oder mit einem bestimmten Ereignis automatisch sein Ende finden soll. Die Befristung ist mithin neben der Kündigung ein eigenständiger [wiki:Beendigung eines Arbeitsverhältnisses] für ein Arbeitsverhältnis. Befristete Arbeitsverhältnisse sind bis zu ihrem Ablauf nicht kündbar, es sei denn im Vertrag ist die [wiki:Kündigung] während der Laufzeit ausdrücklich vereinbart.

Beendigung eines Arbeitsverhältnisses


Beendigung (Arbeitsverhältnis)


Bedürfnis
Ein Bedürfnis ist der Wunsch oder auch die Notwendigkeit, einen Mangel zu beseitigen.

Bedingungsfeindlichkeit
Unter Bedingungsfeindlichkeit versteht man in der Rechtswissenschaft, dass das betreffende Rechtsgeschäft (z.B. Vertrag) nicht unter einer Bedingung abgeschlossen werden darf. Der Eintritt des mit dem Rechtsgeschäft beabsichtigten Erfolges darf also nicht von Faktoren abhängig sein, die außerhalb des Rechtsgeschäftes liegen, und die zukünftig und ungewiss sind.

Bedingung (Recht)
Als Bedingung bezeichnet man im [wiki:Zivilrecht] ein unsicheres zukünftiges Ereignis, von dem eine bestimmte [wiki:Rechtsfolge] abhängig gemacht werden. Im deutschen Zivilrecht ist die Bedingung in [url:http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bgb/__158.html§|158] [wiki:Bürgerliches Gesetzbuch] geregelt.

Beamtenrecht
Der Staat bzw. andere juristische Personen des öffentlichen Rechts bedürfen natürlicher Personen, um handlungsfähig zu sein. Diese Aufgabe wird vom Öffentlichen Dienst wahrgenommen. Das Beamtenrecht ist das Sonderrecht eines Teiles der natürlichen Personen des öffentlichen Dienstes. Das Beamtenrecht gehört zum öffentlichen Recht und ist Teil des Besonderen Verwaltungsrechts. Der Staat handelt nicht nur durch [wiki:Beamte], sondern auch durch [wiki:Angestellte] (geregelt im Bundesangestelltentarifvertrag (BAT)), Arbeiter (geregeltin den [wiki:Tarifvertrag]), Soldaten (geregelt im [wiki:Soldatengesetz]) und Richter (geregelt im Deutschen Richtergesetz). Diese Rechtsverhältnisse zählen nicht zum Beamtenrecht, obwohl vielfach Parallelen bestehen.

Beamte


Basel II


Balanced scorecard


Bachelor-Studiengang
Zweiphasiges, gestuftes Studium Das gestufte Studium in den [wiki:Bachelor]- und [wiki:Master]-Studiengängen besteht aus zwei Phasen: der Bachelor-Phase (1.-6./7. oder 8. Semester) und der Master-Phase (7., 8. oder 9. oder 10. Semester). Die erste, die Bachelor-Phase, endet mit dem Bachelor-Examen. Die zweite Phase, das Master-Studium, endet mit dem Master-Examen, das von seiner Qualifikation her dem bisherigen universitären Diplom- oder Magister-Abschluss entspricht.

Bachelor
Der Bachelor (englisch für Junggeselle; junger Ritter niederen Standes) ist in Europa der erste berufsqualifizierende ("internationale") akademische Abschluss eines meist praxisbezogenen [wiki:Studium] nach typischerweise 6 Semestern. Diese Umstellung auf ein europaweit einheitliches und international besser vergleichbares System ist Teil des sog. [wiki:Bologna-Prozess] der EU.

BKK
Die Betriebskrankenkassen (BKKs) sind [wiki:Krankenkasse], die zur [wiki:Gesetzliche Krankenversicherung] in der Bundesrepublik Deutschland gehören.

Außerordentliche Kündigung


Autogenes Training
Das autogene Training ist eine auf [wiki:Autosuggestion] basierende Technik zur Entspannung. Es wurde vom Berliner Nervenarzt [wiki:Johannes Heinrich Schultz] entwickelt und 1932 in seinem Buch "Das autogene Training" publiziert. Heute ist das Autogene Training eine weit verbreitete Methode, um Stress und psychosomatische Störungen zu bekämpfen.

Auszubildender
Ein Auszubildender (auch [wiki:Lehrling], Stift, umgangssprachlich Azubi oder Azubine) erlernt einen [wiki:Ausbildungsberuf]. Die in Deutschland und in den Nachbarländern verbreitetste Form ist die [wiki:Duale Berufsausbildung], welche die [wiki:Praxis] im Ausbildungsbetrieb mit der Theorie aus der [wiki:Berufsschule] verbindet. Die Ausbildungsdauer beträgt, abhängig vom Ausbildungsberuf und [wiki:Schulabschluss] des Auszubildenden, zwei bis dreieinhalb Jahre.

Auswahlverfahren
Ein Auswahlverfahren ist die Art und Weise, wie Personen oder Dinge für einen Zweck ausgewählt werden.

Auslandsvorbereitung
Unter Auslandsvorbereitungen versteht man alle Maßnahmen, welche dazu dienen, eine Reise bzw. einen Aufenthalt in einem anderen Land bzw. in einer anderen Kultur vorzubereiten.

Ausbildungszeugnis


Ausbildungsbetrieb
Unter einem Ausbildungsbetrieb versteht man in Deutschland einen [wiki:Betrieb] oder ein [wiki:Unternehmen] mit der Berechtigung, in einem [wiki:Liste von Berufen] auszubilden. Voraussetzung ist hier, dass der Betrieb einen anerkannten [wiki:Ausbilder] beschäftigt. Die Ausbildungseignung der Betriebe wird von den zuständigen [wiki:Kammer] überwacht. Die Ausbildung wird nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) in Form der [wiki:Duale Ausbildung] ausgeführt und überwacht.

Ausbildung
[wiki:Auszubildender] besuchen im Rahmen ihrer Ausbildung die Teilzeit-[wiki:Berufsschule], werden aber auf der Grundlage eines [wiki:Berufsausbildungsvertrag] verantwortlich von einem Unternehmen oder einer öffentlichen Einrichtung ausgebildet. Die Dauer einer Ausbildung in einem Ausbildungsberuf beträgt drei bis dreieinhalb Jahre, sie kann unter bestimmten Voraussetzungen verkürzt werden. Einzelheiten sind im Berufsbildungsgesetz ([wiki:BBiG]) geregelt.

Ausbilder
Als Ausbilderin/Ausbilder kann im weitesten Sinn jede Person verstanden werden, die Dritte in Fertigkeiten unterweist und/oder theoretisches Wissen vermittelt.

Ausbildender
Ein Ausbildender ist eine Person oder ein Betrieb, der das Recht hat, in einem [wiki:Liste von Berufen] auf der Grundlage des [wiki:Berufsbildungsgesetz] auszubilden. Die Person muss entweder selbst [wiki:Ausbilder] sein oder einen Ausbilder beschäftigen.

Aufwandsentschädigung
Eine Aufwandsentschädigung stellt die Deckung der Mittel dar, die für die Erbringung einer [wiki:Leistung (Recht)] notwendig sind.

Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat (Schweizerisch: Verwaltungsrat) ist neben der [wiki:Hauptversammlung] und dem [wiki:Vorstand] eines der drei Organe einer [wiki:Aktiengesellschaft]. Rechtsgrundlage der Arbeit des Aufsichtsrats bildet das [wiki:Aktiengesetz] sowie die [wiki:Satzung] der jeweiligen Aktiengesellschaft. Daneben verfügen praktisch alle Aufsichtsräte über eigene [wiki:Geschäftsordnung]. Viele Aufsichtsräte verfügen über Ausschüsse für Spezialthemen, am häufigsten sind hierbei Prüfungsausschuß und Personalausschuß.

Auflösungsvertrag
Unter einem Auflösungsvertrag oder Aufhebungsvertrag versteht man in Deutschland die einvernehmliche Beendigung eines [wiki:Arbeitsverhältnis] durch einen zweiseitigen Vertrag zwischen [wiki:Arbeitgeber] und [wiki:Arbeitnehmer] im Unterschied zur einseitigen [wiki:Beendigung (Arbeitsverhältnis)] des Arbeitsverhältnisses durch (arbeitgeber- oder arbeitnehmerseitige) Kündigung.Zwingend einzuhalten ist aber die gesetzliche Schriftform ([url:http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bgb/__623.html|§ 623 BGB]) mit eigenhändigen Unterschriften beider Vertragspartner auf einer Urkunde. Wird diese Schriftform nicht eingehalten, ist der Aufhebungvertrag nichtig und das Arbeitsverhältnis besteht fort.

Aufgabenträger
Als Aufgabenträger wird jene Organisationseinheit bezeichnet, der eine [wiki:Aufgabe (Pflicht)] zugeordnet wurde. Aufgabenträger kann ein Mensch oder ein Sach-/Arbeitsmittel sein.

Aufbauorganisation


Audit
Als Audit (von lat. "Anhörung") werden allgemein Untersuchungsverfahren bezeichnet, die dazu dienen, [wiki:Prozessablauf] zu analysieren. In diesem Sinne wurde der Begriff ursprünglich im [wiki:Personalwesen] angewandt. Heute werden in fast alle Bereichen von Firmen oder Organsationen von Zeit zu Zeit Audits durchgeführt: Finanzwesen, [wiki:Informationsmanagement], [wiki:Produktion], im [wiki:Kundenmanagement], im [wiki:Qualitätsmanagement], [wiki:Arbeitszufriedenheit], etc.

Audioconferencing
Bei Audioconferencing handelt es sich um eine Synchrone Kommunikation bei der nur Sprache übertragen werden, (also keine Bilder übertragen werden)entweder über Telefonleitungen oder z.B. über Internet ([wiki:Voice-over-IP])

Assistent
Die Assistenten an einem [wiki:Universität] haben die Aufgabe, Forschung und [wiki:Lehre]¹) im Fachbereich des [wiki:Institut] durchzuführen und [wiki:Professor] darin zu unterstützen. Sie sind meist [wiki:Absolvent] von [wiki:Hochschulstudium] in verwandten Fächern ([wiki:Magister], [wiki:Dipl.-Ing.]) und streben in der Regel das einschlägige [wiki:Doktorat] an.

Assessment-Center


Arten von Incentives
Incentivereisen sind nur eines von drei Instrumenten, um Mitarbeiter, Kunden oder Händler, zu einer gewünschten Aktivität zu motivieren.

Arbeitszeugnisse
Viele Zeugnisaussteller schreiben Arbeitszeugnisse wie die Arbeitgeber vor hundert Jahren: "Er hat zu unserer vollsten Zufriedenheit gearbeitet." Die Leistung wird auch heute noch nach Schulnoten (Zeugniscode) beurteilt. Die Informationen sind für die Bewerberauswahl nicht ergiebig. Hier wird eine neue Methode vorgestellt, Arbeitszeugnisse ergebnisorientiert zu formulieren. Zeugnisse sollten das Ergebnis eines Soll-Ist-Vergleichs sein: Welche Qualifikation ist notwendig, um die Aufgaben zu erfüllen (Soll: Anforderungen) und wie und mit welchen Ergebnissen hat der Mitarbeitet seine Arbeit erledigt (Ist)?

Arbeitszeugnis
Nach deutschem Arbeitsrecht ist jeder [wiki:Arbeitgeber] gemäß § 109 Abs. 1 [wiki:Gewerbeordnung] bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit dem [wiki:Arbeitnehmer] verpflichtet, diesem ein Arbeitszeugnis zu erstellen (siehe auch § 630 Satz 4 BGB). Nach der [wiki:Arbeitsgericht] Rechtsprechung ist der Arbeitgeber bereits mit Zugang der [wiki:Kündigung] verpflichtet, auf Verlangen des Arbeitnehmers ein Zwischenzeugnis zu erteilen. Das Zeugnis darf gemäß § 109 Abs. 3 Gewerbeordnung nicht als Datei oder als E-Mail überreicht werden.

Arbeitszeitmodell
Das Arbeitszeitmodell ist die wichtigste Hilfe zum reibungslosen Ablauf der "Produktion". Es hilft dabei, einen lückenlosen Arbeitsablauf zu erstellen. Konkrete Wünsche der Mitarbeiter werden dabei lediglich in sozialen Angelegenheiten berücksichtigt. Wirtschaftlich gesehen sollte der Arbeitszeit sehr viel Bedeutung zugeschrieben werden und das Arbeitszeitmodell auch nur von sehr prädestinierten Fachkräften geplant und durchgeführt werden. Laut [wiki:Arbeitsschutzgesetz] ist das Arbeitszeitmodell der wichtigste Punkt einer [wiki:Produktionsplanung].

Arbeitszeitkonto
Arbeitszeitkonto ist ein Begriff aus dem [wiki:Personalwesen]. Hierbei wird auf schriftliche oder elektronische Weise die tatsächlich geleistete [wiki:Arbeit] (inklusive Urlaub, Krankheit, [wiki:Überstunden] etc.) des Mitarbeiters nachgehalten und mit der arbeitsvertraglich oder tarifvertraglich zu leistenden Arbeitszeit verrechnet. Hat der [wiki:Arbeitnehmer] mehr gearbeitet als vertraglich geschuldet, weist das Arbeitszeitkonto ein Guthaben auf, ansonsten ein Defizit.

Arbeitszeitgestaltung


Arbeitszeitflexibilisierung
Immer wieder wird über eine Arbeitszeitflexibilisierung diskutiert. Nachfolgend finden sich Argumente für und gegen diese Idee.

Arbeitszeit


Arbeitswissenschaft
Die Arbeitswissenschaft ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die die [wiki:Arbeit (Beruf)] des Menschen unter verschiedenen Aspekten betrachtet. Ihr Ursprung liegt in dem wirtschaftlichen [wiki:Maximalprinzip], den maximalen Erfolg mit den gegebenen Mitteln zu erreichen (siehe: [wiki:Wirtschaftlichkeit]). Ziele sind die optimale Gestaltung von Arbeitsaufgabe und [wiki:Arbeitssystem], die [wiki:Arbeitsbewertung], die Sicherheit und der Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.

Arbeitsvertrag


Arbeitsverhältnis
Unter einem Arbeitsverhältnis versteht man die Beziehung zwischen [wiki:Arbeitgeber] und [wiki:Arbeitnehmer]. Es handelt sich dabei im Arbeitsrecht der Bundesrepublik Deutschland um einen [wiki:Privatrecht] [wiki:Vertrag], der "[wiki:Arbeitsvertrag]" genannt wird. Das ist ein [wiki:Dauerschuldverhältnis], das die Leistung von abhängiger weisungsgebundener Tätigkeit gegen [wiki:Entgelt] zum Gegenstand hat.

Arbeitsunfähigkeit
Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn der [wiki:Arbeitnehmer] aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht fähig ist, seine zuletzt ausgeübte oder eine ähnlich geartete Beschäftigung auszuüben. Unbeachtlich dagegen ist, ob der Versicherte noch in der Lage ist, eine sonstige Tätigkeit (z.B. Verweisungsberufe) zu verrichten.

Arbeitsunfall


Arbeitssucht
Wenn die Arbeit über allem steht, ist das ein wichtiges Warnsignal: dafür, dass der Betroffene unter Arbeitssucht leiden könnte. Es handelt sich dabei um ein Krankheitsbild, bei dem Beschäftigte über das gesunde Maß hinaus arbeiten und sich keine Ruhephasen gönnen. Die Übergänge zum krankhaften Suchtverhalten sind jedoch fließend.

Arbeitssicherheit
Arbeitssicherheit ist eine unerlässliche Voraussetzung des Ausführens von jeglicher [wiki:Arbeit]. Kann eine Arbeit nicht sicher ausgeführt werden, bestehen also gesundheitliche Risikien, diese Arbeit auszuführen, so ist in aller Regel von nicht fachmännischer Arbeit zu sprechen.

Arbeitsrecht


Arbeitspsychologie
Die Arbeitspsychologie ist das Teilgebiet der [wiki:Psychologie], welches sich mit der psychologischen Analyse, Bewertung und Gestaltung von Arbeitstätigkeiten befasst. Die [wiki:Ingenieurpsychologie] als Teilgebiet der Arbeitspsychologie untersucht hierbei insbesondere die Beziehung Mensch-Technik. Die Arbeitspsychologie ist von der [wiki:Organisationspsychologie] zu unterscheiden, welche primär die organisatorischen Aspekte betrieblich institutionalisierter Arbeitsprozesse untersucht.

Arbeitsproduktivität


Arbeitsplatzteilung
Die Arbeitsplatzteilung (englisch job sharing) ist ein [wiki:Arbeitszeitmodell], welche auf [wiki:Teilzeitarbeit] basiert. Zwei oder mehr [wiki:Arbeitnehmer] teilen als Gemeinschaft mindestens einen [wiki:Arbeitsplatz] unter sich auf. Die Partner einer Gruppe können ihre [wiki:Arbeitszeit] individuell festlegen. Solange die Arbeitszeit sich im Rahmen der für Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer befindet, sind alle Kombinationen innerhalb der Arbeitsplatzteilungsgruppe möglich.

Arbeitsplatzgestaltung
Eine über die gesetzlichen und tarifvertraglichen Vorschriften hinausgehende Arbeitsplatzgestaltung gehört zu den [wiki:Freiwilligen Leistungen des Unternehmens]. Die Gestaltung des Arbeitsplatzes gehört teilweise zu den Statussymbolen.

Arbeitsplatz
Ein Arbeitsplatz ist der Ort, an dem eine [wiki:Arbeit (Soziologie)] verrichtet wird oder die (berufliche) [wiki:Stellung] in der sich ein Beschäftigter befindet.

Arbeitspapiere
Unter Arbeitspapiere (plural) ist in Deutschland die Gesamtheit der Unterlagen und Dokumente zu verstehen, die der [wiki:Arbeitgeber] dem [wiki:Arbeitnehmer] bei Ende des [wiki:Arbeitsverhältnis] aushändigt (vgl. § 312 SGB III).

Arbeitsnorm
Als Arbeitsnorm oder Norm bezeichnet man die in einer [wiki:Planwirtschaft] zu leistende Arbeit in einem bestimmten Zeitraum. Zu der Arbeitsnorm gehörte die Beschreibung der Bedingungen, also den technischen und organisatorischen Voraussetzungen sowie die Art der Arbeitsdurchführung. Das alles führt zur Berechnung, welche Stückzahl eines Produktes in einer bestimmten Zeit hergestellt werden kann.

Arbeitsmoral
Unter Arbeitsmoral wird die Summe der Wertvorstellungen verstanden, die ein [wiki:Arbeitnehmer] in Bezug auf seine Einstellung und sein Verhalten gegenüber seiner Arbeit hat.

Arbeitsmarkt
Arbeitsmarkt bezeichnet das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften in einer Volkswirtschaft. Es wird unterschieden nach einem 1. Arbeitsmarkt, der den betriebswirtschaftlich begründeten Bedarf nach Arbeitskräften (Arbeitsplatzangebote) von Unternehmen ([wiki:Arbeitgeber]) mit einer Nachfrage geeigneter freier Arbeitskräfte ([wiki:Arbeitnehmer]) zusammenführt und einem 2. (staatlich geförderten) Arbeitsmarkt, der über arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zusätzliche Anreize für Arbeitgeber schafft, Arbeitsplätze anzubieten, um damit einen Marktausgleich von Angebot und Nachfrage herbeizuführen.

Arbeitslosigkeit


Arbeitslosenversicherung


Arbeitslosengeld
Arbeitslosengeld wird in der Bundesrepublik Deutschland bei Arbeitslosigkeit als Lohnersatzleistung gezahlt und daher auch als Entgeltersatzleistung bezeichnet. Es ist die wichtigste Barleistung der Arbeitsförderung nach dem Dritten Sozialgesetzbuch (SGB III).

Arbeitslohn


Arbeitskraft
Der Ausdruck Arbeitskraft bezeichnet die körperliche oder geistige [wiki:Leistung] eines Menschen. Er kann sowohl individuell (als Möglichkeit, tätig zu sein) als auch auf die gesamte Arbeitsleistung einer Person (z.B. als [wiki:Arbeiter]) bezogen werden. Die Arbeitskraft spielt in Form einer Ware eine bedeutende Rolle in der [wiki:Marxismus]. Die Definition von [wiki:Arbeit] kann dabei ziemlich unterschiedlich sein, wobei die [wiki:Arbeit (Physik)] in der Regel nicht gemeint ist.

Arbeitsgruppe
Eine Arbeitsgruppe ist ein (teilweise nur zeitweiliger) Zusammenschluss von Menschen, die an einem gemeinsamen Ziel arbeiten.

Arbeitsgerichtsverfahren (Kosten)


Arbeitsgerichtsbarkeit


Arbeitsgericht


Arbeitserlaubnis
Eine Arbeitserlaubnis ist die durch [wiki:Verwaltungsakt] verliehene Berechtigung, einer entgeltlichen Tätigkeit nachzugehen. Innerhalb der europäischen Union ist dieses Recht eine der den Angehörigen aller Mitgliedsstaaten zustehenden Grundfreiheiten.

Arbeitsentgelt


Arbeitsentgeld


Arbeitseinkommen
Unter Arbeitseinkommen versteht man das Gehalt bzw. das Einkommen durch eine jeweilige Tätigkeit.

Arbeitsbewertung
Arbeitsbewertung (als Teil des [wiki:Arbeitsrecht]- oder [wiki:Tarifrecht]) bezeichnet die Verfahren zur Bestimmung des [wiki:Arbeitswert] einer Tätigkeit als primären Parameter zur Ermittlung der Entgelthöhe (siehe: [wiki:Arbeitsentgelt]).

Arbeitsbescheinigung
Die [wiki:Pflicht] des [wiki:Arbeitgeber], bei [wiki:Beendigung] eines [wiki:Arbeitsverhältnis] eine Arbeitsbescheinigung auszustellen, ergibt sich aus [url:http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/sgb_3/__312.html|§ 312] des Sozialgesetzbuches III ([wiki:SGB III]).Danach hat der Arbeitgeber alle Tatsachen zu bescheinigen, die für die Entscheidung über den Anspruch auf [wiki:Arbeitslosengeld], [wiki:Arbeitslosenhilfe] und [wiki:Unterhaltsgeld] erheblich sein können.

Arbeitsanweisung
Eine Arbeitsanweisung regelt detailliert, wie bestimmte Arbeitsaufgaben durchzuführen sind.Arbeitsanweisungen sind an einen bestimmten [wiki:Prozess] bzw. ein Produkt oder einen Arbeitsplatz gebunden. Sie sind ein Hilfswerkzeug für jeden Mitarbeiter, damit er seine Aufgaben qualitätsgerecht erfüllen kann.Die einzelnen Arbeitsschritte werden häufig in [wiki:Flussdiagramm] oder in einer Art Checkliste festgehalten.

Arbeitsamt


Arbeitnehmerüberlassung


Arbeitnehmerhaftung
Der Umfang der Arbeitnehmerhaftung wird durch den [wiki:Innerbetrieblicher Schadensausgleich] bestimmt.

Arbeitnehmer
Arbeitnehmer im umgangssprachlichen Sinn ist, wer in einem Arbeitsverhältnis steht und vom [wiki:Arbeitgeber] zugewiesene, weisungsgebundene Arbeit leistet. Arbeitnehmer ist also im rechtlichen Sinn des Begriffs, wer auf Grund eines privatrechtlichen Vertrags ([wiki:Arbeitsvertrag]) im Dienste eines anderen zur Arbeit verpflichtet ist, also alle [wiki:Abhängig Beschäftigten].

Arbeitgeber
Definition Arbeitgeber ist, wer die Arbeitsleistung des [wiki:Arbeitnehmer] kraft [wiki:Arbeitsvertrag] fordern kann und dessen Arbeitsentgelt schuldet (so das Bundesarbeitsgericht in ständiger Rechtsprechung). Die Arbeitgeberstellung wird maßgeblich vom [wiki:Direktionsrecht] geprägt, kraft dessen der Arbeitgeber die konkrete Leistungspflicht des Arbeitnehmers hinsichtlich Art, Ort und Zeit näher gestalten kann (vergleiche [url:http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/gewo/__106.html|§ 106] GewO). Eine positive gesetzliche Definition des Begriffs existiert (im Unterschied zum Begriff des [wiki:Arbeitnehmer]) nicht.

Arbeiterklasse
Das Proletariat (v. lat: [wiki:Proles] der [nichts weiter als] Nachkommen hervorbringende) ist nach der Definition von [wiki:Karl Marx] die Klasse der lohnabhängigen [wiki:Arbeiter] (Arbeiterklasse), die von der [wiki:Bourgeoisie] (mitunter auch Reste des [wiki:Adel]) [wiki:Ausbeutung] werden.

Arbeiter
Der Arbeiter betreibt [wiki:Arbeit (Soziologie)].

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