Corporate Social ResponsibilityDer englische Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) lässt sich am ehesten als Unternehmerische Sozialverantwortung ins Deutsche übersetzen. CSR ist ein freiwilliger Beitrag der Wirtschaft zu sozialen, ökologischen oder ökonomischen Belangen, der über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht. Für das Personalmanagement birgt das gesellschaftliche Engagement ein großes Potenzial: in Bezug auf Employer Branding und Recruiting.
Corporate ResponsibilityCorporate Responsibility (CR), im Deutschen gleichbedeutend mit „unternehmerischer Verantwortung“, beschreibt den Grad des Verantwortungsbewusstseins eines Unternehmens, wo immer seine Geschäftstätigkeit Auswirkungen auf die Gesellschaft, die Mitarbeiter, die Umwelt und das wirtschaftliche Umfeld hat. Corporate Responsibility steht im engeren Sinn für eine Unternehmensphilosophie, die Transparenz, ethisches Verhalten und Respekt vor den [wiki:Stakeholder] in den Mittelpunkt unternehmerischen Handelns stellt. Der Begriff „CR“ umschließt die Themenbereiche [wiki:Corporate Social Responsibility] (CSR), [wiki:Corporate Governance] und [wiki:Corporate Citizenship] (s. Schema).
Corporate IdentityCorporate Identity (CI) bezeichnet das Selbstverständnis und das [wiki:Image] eines [wiki:Unternehmen]. Die Merkmale der Corporate Identity ergeben sich entweder aus der Geschichte, den [wiki:Tradition] und damit der [wiki:Organisationskultur] eines Unternehmens oder werden geschaffen, um das Bild eines Unternehmens auf ein [wiki:Unternehmensziel] auszurichten.
Corporate GovernanceCorporate Governance bezeichnet die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen, die unmittelbar oder mittelbar Einfluss auf die Führungsentscheidungen eines Unternehmens und somit auf den Unternehmenserfolg haben.
Corporate DesignCorporate Design (CD) ist ein Teilbereich der [wiki:Corporate Identity] (CI) und beinhaltet das gesamte visuelle Erscheinungsbild eines [wiki:Unternehmen] oder einer [wiki:Organisation]. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel (z.B. [wiki:Firmenlogo], Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen) als auch das Produktdesign.
Corporate CitizenshipCorporate BlogCorporate BehaviourCookieContent-Management-SystemContentWissen im multimedialen Bereich wird Content genannt. Content ist funktionalisisrtes Wissen und liegt in diesem Kontext digital vor.
Computer Based TrainingComputer Based Training Systeme sind [wiki:Lernprogramm], die der Lerner vor Ort auf seinem Computer gespeichert hat. Sie sind die am meisten genutzte Form des [wiki:E-Learning].
Komplexe Sachverhalte können [wiki:Multimedia] in Form von [wiki:Text], Bild, Ton, [wiki:Video] und [wiki:Animation] anschaulich dargestellt werden. Aufwändige große Programme sind, da man auf [wiki:Direktstrom] verzichten kann, problemlos einzusetzen.
Computer-Supported Cooperative LearningMit dem Begriff des computerunterstützten kooperativen Lernens (engl.: Computer Supported Cooperative/Collaborative Learning (CSCL)) werden Ansätze beschrieben, [wiki:Kooperativ] [wiki:Lernen] bzw. Lernen in Gruppen durch den Einsatz von [wiki:IuK]-[wiki:Technologie] zu unterstützen. Man kann hierbei auch von Computer Supported Cooperative Work (CSCW) (engl.) sprechen.
CollegeEin US-amerikanisches College ist eine [wiki:Tertiäre Bildungseinrichtung], die zwar [wiki:Universität], aber auch nur [wiki:Berufsschule], [wiki:Berufsfachschule] oder [wiki:Volkshochschule] sein kann.
Collective-NotebookCollective-Notebook ist als [wiki:Kreativitätstechnik] den Brainwriting-Techniken zuzuordnen. Bei dieser Technik müssen die Teilnehmer nicht zur gleichen Zeit am gleichen Ort Ideen sammeln.
CoachingCoaching ist die professionelle Beratung und Begleitung einer Person (Coachee) durch einen Coach bei der Ausübung von komplexen Handlungen, mit dem Ziel optimale Ergebnisse hervor zu bringen. Coaching entwickelt sich neben Führungsseminaren zunehmend zum zweiten Standbein in der Personalentwicklung von Führungskräften.
Es ist ein Begriff der ursprünglich aus dem Sport kommt. Coaching wird aber zunehmend im [wiki:Management], [wiki:Verkauf], wie auch im persönlichen Bereich bei Fragen im beruflichen wie persönlichen Kontext eingesetzt.
ClusteringCluster (Wirtschaft)In ökonomischer Sicht können Cluster als [wiki:Netzwerk] von Produzenten, Zulieferern, Forschungseinrichtungen (z.B. Hochschulen), Dienstleistern (z.B. Design- und Ingenieurbüros) und verbundenen Institutionen (z.B. Handelskammern) definiert werden, die über gemeinsame Austauschbeziehungen entlang einer [wiki:Wertschöpfungskette] (z.B. Automobilproduktion) gebildet werden. Die Mitglieder stehen dabei über Liefer- oder Wettbewerbsbeziehungen oder gemeinsame Interessen miteinander in Beziehung. Ein historisch gewachsener Cluster ist z.B. die Konzentration der amerikanischen [wiki:Automobilindustrie] in und um [wiki:Detroit].
ChronologieDie Chronologie, kurz Zeitkunde, ist die Lehre von der [wiki:Zeitmessung] und [wiki:Zeitrechnung]. Sie untersucht, wie die Völker dieser Erde gegenwärtig und einst die Zeit einteilen und messen.
CholerikerAls Choleriker - von griech. chole (Galle) - wird in der heutigen Umgangssprache, ausgehend von der [wiki:Temperamentenlehre] der [wiki:Hippokratiker], ein leicht erregbarer, unausgeglichener und jähzorniger Mensch bezeichnet.
CholerikChief Technical OfficerDer Chief Technical Officer (CTO), zu deutsch etwa der technische Leiter, ist für die techniche Entwicklung innerhalb eines Unternehmens verantwortlich.
Chief Information OfficerCIO ist die Abkürzung für Chief Information Officer (deutsch etwa EDV-Leiter).
Zu den Kernkompetenzen eines CIO gehört insbesondere das Management der drei IT-Herausforderungsbereiche "Business and IT-Vision", "Design of IT-Architecture" und "Delivery of IT-Services".
Chief Financial OfficerCFO ist die Abkürzung für Chief Finacial Officer. Diese Amtsbezeichnung aus dem angelsächsischen Raum entspricht im Deutschen etwa dem Kaufmännischen Geschäftsführer.
Charles ClarkCharles Clark war ein Dozent am Cambridge Philosophy Institute in Cambridge. In den 1960er Jahren griff er die Idee des Brainstorming von [wiki:Alex Osborn] auf. Er beschäftigte sich unter anderem mit dem Begriff der [wiki:Killerphrase].
CharismaDer Ausdruck Charisma (v. [wiki:Griechische Sprache]: chárisma Gnadengabe, aus Wohlwollen gespendete Gabe) findet sich ursprünglich vor allem in der jüdisch-christlichen Tradition ([wiki:Philo von Alexandria], [wiki:Septuaginta], [wiki:Neues Testament]) und bezeichnet allgemein die von Gott dem Menschen geschenkten Güter, wobei das Wort das Wohlwollen als Motivation der Gabe betont. Der Ausdruck wird dann vor allem bei [wiki:Paulus von Tarsus] für die nichtmateriellen Güter verwendet.
Change ManagementChange Management oder Veränderungsmanagement ist das [wiki:Management] von Veränderungsprozessen in Organisationen. Sollen Funktionen und Abläufe in einer Organisation umstrukturiert werden, so sind davon immer Menschen mit ihren spezifischen Einstellungen, Sorgen und Wünschen betroffen.
CampusCampus lat. feld, bezeichnet das Universitätsgelände. Eines der wenigen universitären Worte aus dem englischen Sprachraum (on campus), die auch in Europa geläufig sind.
CafeteriaEine Cafeteria ist ein Cafe mit Selbstbedienung. Besonders häufig sind sie in öffentlichen Einrichtungen wie [wiki:Universität] oder [wiki:Krankenhaus] eingerichtet. Cafeterias bieten vor allem Getränke und kleine Imbisse an.
CTODer Chief Technical Officer (CTO), zu deutsch etwa der technische Leiter, ist für die techniche Entwicklung innerhalb eines Unternehmens verantwortlich.
CSOCSO ist die Abkürzung für Chief Security Officer (deutsch etwa sicherheitstechnischer Leiter im Bereich der IT).
CSCWCOOCOO ist die Abkürzung für Chief Operating Officer (auch: Chief Operations Officer). Mit dieser Bezeichnung ist der [wiki:Manager] gemeint, der das operative Geschäft leitet beziehungsweise betreut.
CMSCKOCKO ist die Abkürzung für Chief Knowledge Officer. Insbesondere in Unternehmen, deren Kerngeschäft sich durch wissenbasierte Lösungen oder Dienstleistungen charakterisieren lässt, besteht die Aufgabe des CKO darin, eine Kultur des Wissensaustauschs im Sinne des [wiki:Wissensmanagement] zu etablieren und zu fördern.
CFOCFO ist die Abkürzung für Chief Finacial Officer. Diese Amtsbezeichnung aus dem angelsächsischen Raum entspricht im Deutschen etwa dem Kaufmännischen Geschäftsführer.
CEOCEO ist die Abkürzung für Chief Executive Officer. Diese Amtsbezeichnung aus dem angelsächsischen Raum entspricht im Deutschen etwa dem [wiki:Geschäftsführer] oder [wiki:Vorstandsvorsitzender].
CDROMCD-ROM (auch CDROM) ist die Abkürzung für Compact Disc Read-Only Memory. Eine CD-ROM speichert digitale Daten dauerhaft.
CD-ROM ist eines der offiziellen CD-Formate, die in den so genannten "Bunten Büchern" spezifiziert sind, im Falle von CD-ROM im "Yellow Book". Damit darf CD-ROM auch das von Philips vergebene offizielle Compact Disc-Logo tragen.
Business TVUnter Business TV (auch Firmenfernsehen) versteht man ein Fernsehprogramm, das speziell zur [wiki:Unternehmenskommunikation] für eine geschlossene Gruppe, meist [wiki:Stakeholder] (Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden) eines [wiki:Unternehmen] produziert und ausgestrahlt wird. In Deutschland wird inzwischen häufig der Begriff [wiki:Corporate TV] synonym verwendet.
Business Partner„Grow or go“ gilt heute für den Personalbereich. Hat die Unternehmensleitung die Zeichen der Zeit erkannt, dann genügt ihr kein „Arbeitsdirektor“ mehr, in dessen „nur Kosten verursachenden“ Bereich ausschließlich administrative Aufgaben wie Personalverwaltung oder Entgeltabrechnung wahrgenommen werden. Und selbst wenn ihr dies – aus welchen Gründen auch immer – ausreicht, hilft es dem Personaler nicht, sich hinter auf dem Schreibtisch aufgetürmten Personalakten und Dokumenten zu Arbeitsgerichtsprozessen zu ducken: die Unternehmensleitung hat längst über „go“, das Outsourcing dieser Routine-Tätigkeiten nachgedacht.
BurnoutBundesurlaubsgesetzDas Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) dient der Urlaubsregelung in Deutschland. Es wurde am 8. Januar 1963 verkündet. Die Bundesrepublik Deutschland wollte auf diese Weise „der Gesundheit seiner Bürger dienen“ und beendete damit eine Phase von vielfältigen Einzelabsprachen zwischen verschiedenen [wiki:Tarifpartei] für jede [wiki:Branche] und jedes Bundeslandes.
BundesarbeitsgerichtBundesangestelltentarifvertragBulletin Board SystemBrowserWebbrowser oder Browser /[wiki:Vorlage:IPA]/ ([wiki:Englische Sprache] für "Stöberer") sind [wiki:Computerprogramm] zum Betrachten von Webseiten im Internet. Neben HTML-Seiten können sie verschiedene andere Arten von Dokumenten anzeigen.
BranchenstrukturanalyseDie Branchenstrukturanalyse nach [wiki:Michael E. Porter] basiert auf der Idee, dass die Attraktivität einer Branche durch die Ausprägung der fünf wesentlichen Wettbewerbskräfte bestimmt wird.
Brainwriting PoolDer Brainwriting Pool ist als [wiki:Kreativitätstechnik] den [wiki:Brainwriting]-Techniken zuzuordnen.
BrainwritingUnter Brainwriting werden [wiki:Kreativitätstechnik] verstanden, bei denen jeder in Ruhe Ideen sammelt und verschriftlicht. Der Vorteil ist, dass introvertiertere Teilnehmer, die sich verbal nicht so gut durchsetzen können oder wollen, die gleichen Chancen haben, ihre Ideen aufzuführen wie extrovertiertere, dominantere Teilnehmer.
BrainstormingBrainstorming ist eine von [wiki:Alex Osborn] erfundene und von [wiki:Charles Clark] weiterentwickelte [wiki:Kreativitätstechnik], die die Erzeugung von neuen, ungewöhnlichen [wiki:Idee] in einer Gruppe von Menschen fördert.
Bologna-ProzessEnde der 1990er Jahre starteten die Bildungsminister Frankreichs, Deutschlands, Italiens und Großbritanniens eine Initiative mit dem Ziel, das Hochschulwesen in Europa vergleichbar zu machen. Manche Länder kritisierten neben der Uneinheitlichkeit des Systems auch die lange Dauer und die Theorielastigkeit des Studiums. Daraus entstand eine Erklärung der Bildungsminister, die Vertreter aus 29 europäischen Ländern am 19. Juni 1999 in Bologna unterzeichneten. Darin verpflichten sich die Unterzeichner bis 2010 einen einheitlichen europäischen Hochschulraum zu schaffen. Die Vorbereitung und Umsetzung dieser Erklärung wird als Bologna-Prozess bezeichnet.
BolognaBologna: Stadt in Norditalien; im Bildungszusammenhang Synonym für den durch die EU Mitgleidsstaaten im Juni 1999 initiierten Beschluss bsi 2010 ein einheitliches Hochschulsystem einzuführen. [wiki:Magister] und [wiki:Diplom] werden ersetzt durch die anglo-amerikanischen Abschlüsse [wiki:Bachelor] und [wiki:Master]. Zudem sollen straff organisierte Lehrpläne zügigeres Studium fördern.
BlockveranstaltungBlockveranstaltung: Eine Lehrveranstaltung, die nicht über die Dauer eines [wiki:Semester], sondern "en bloc", oft am Wochenende, stattfindet.
Blended LearningBlended Learning (auch "hybriedes Lernen") ist eine Lehrmethode, bei der die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und [wiki:E-Learning] systematisch eingesetzt werden.
Das auch B-Learning genannte Konzept verbindet die Effektivität und Flexibilität von elektronischen Lernformen mit den sozialen Aspekten des gemeinsamen Lernens.
Blended AssessmentUmfassende Eignungsdiagnostik, die die Möglichkeiten und Vorteile von offline und online Einsatz verbinden will, ist nach dem Ansatz des „blended Assessment“ zweistufig aufgebaut. Im Rahmen eines vorgeschalteten [wiki:E-Assessment] lässt sich bereits eine ganze Reihe von Aspekten untersuchen, die sonst aufwendiger in Präsenzveranstaltungen bzw. nicht elektronisch erhoben werden.
Blended-LearningBionikBiokybernetikBiokybernetik ist die Wissenschaft, die sich mit den Steuerungs- und Regelungsvorgängen in Organismen beschäftigt. In ihren Fachbereich fallen Prozesse wie die Regulierung der Körpertemperatur, das osmotische Gleichgewicht, der Säurehaushalt sowie diverse Stoffwechselprozesse und deren Regulierung durch Hormone.
BildungsurlaubBildungsurlaub ist die bezahlte Freistellung des [wiki:Arbeitnehmer] von der [wiki:Arbeit (Soziologie)] zum Zwecke der beruflichen oder politischen [wiki:Weiterbildung].
BildungstheorieBildungstheorie, Denkrichtung der [wiki:Pädagogik], die auf [wiki:Bildung] (des ganzen Menschen) statt nur auf Ausbildung (in einzelnen, praktisch nützlichen Fertigkeiten) zielt.
BildungsmanagementUnter dem Begriff Bildungsmanagement werden (Leitungs-)Aktivitäten verstanden, mit Hilfe dessen in Bildungseinrichtungen ([wiki:Bildungsinstitution]: Kindergarten, Schule, [wiki:Erwachsenenbildung], betriebliche [wiki:Weiterbildung], usw.) Lehr- und Lernprozesse initiiert, geplant, durchgeführt und ausgewertet werden. Die Bildungseinrichtungen bedienen sich dabei verschiedener [wiki:Managementtheorie] und -methoden, wie sie auch in anderen Organisationsformen zur Anwendung kommen.
BildungscontrollingUm Missbrauch zu verhindern und den Verbraucher vor Schwarzen Schafen unter den [wiki:Bildung] zu schützen sollen deren Angebote auf ihre [wiki:Qualität] befragt werden. Dies geschieht u.U. schon mit einer Zufriedenheitsanalyse am Ende einer Lerneinheit (eines [wiki:Seminar]), kann sich auf die Auswirkungen erfolgreicher Weiterbildungsmaßnahmen konzentrieren, sollte jedoch immer auch auf die Qualität der Referenten und auf die Rahmenbedingungen des [wiki:Bildungsprozess]es achten, wobei eine sinnvolle Analyse auch längerfristige, prozeßverändernde Auswirkungen von Bildung am Arbeitsplatz einbezieht.
BildungsbedarfsanalyseDer Bildungsbedarf ist die objektive Abweichung zwischen einem Ist-Verhalten bzw. einer Ist-Leistung eines Mitarbeiters von einem festgelegten Soll-Verhalten bzw. einer Soll-Leistung, die durch geeignete Bildungsmaßnahmen behoben werden kann. Die Bildungsbedarfsanalyse versucht, diesen systematisch festzustellen, um darauf aufbauend gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen durchzuführen.
Bildung messenDie Problematik bei [wiki:BildungsControlling]-Ansätzen
Um Missbrauch zu verhindern und den Verbraucher vor Schwarzen Schafen unter den [wiki:Bildung] zu schützen sollen deren Angebote auf ihre [wiki:Qualität] befragt werden. Dies geschieht u.U. schon mit einer [wiki:Zufriedenheitsanalyse] am Ende einer Lerneinheit (eines [wiki:Seminar]), kann sich auf die Auswirkungen erfolgreicher [wiki:Weiterbildungsmaßnahmen] konzentrieren, sollte jedoch immer auch auf die Qualität der Referenten und auf die Rahmenbedingungen des Bildungsprozesses achten, wobei eine sinnvolle Analyse auch längerfristige, prozeßverändernde Auswirkungen von Bildung am Arbeitsplatz einbezieht.
BildungBewertungUnter Bewertung versteht man die Einschätzung des Wertes oder der Bedeutung eines Sachverhaltes oder Gegenstandes. Ein verwandter Begriff ist Evaluation.
BewerbungsschreibenDie meisten Bewerbungsbriefe überzeugen nicht, weder sprachlich noch inhaltlich. Das bestätigen Personalfachleute. Manche Bewerber fallen auch auf Ratgeber herein, die in Büchern und im Internet verbreiten, dass man auf den Konjunktiv getrost verzichten könne und stattdessen den Indikativ verwenden sollte, was auch viel aktiver klinge: „Ich freue mich auf das Vorstellungsgespräch mit Ihnen.“ Manche freuen sich immer noch, aber das Gespräch hat bis heute nicht stattgefunden.
BewerbungskostenBewerbungskosten sind [wiki:Ausgabe], die einem Bewerber für einen [wiki:Arbeitsplatz] entstehen.
Die Ausgaben für Unterlagen zur [wiki:Bewerbung] muss der Stellenbewerber selbst tragen. Die Kosten für aufgegebene Stellenanzeigen, die Bewerbermappe, eines oder mehrere Lichtbilder, Kopien von Unterlagen oder die Gebühren zur Beglaubigung von Zeugnissen, Briefporto, polizeiliches Führungszeugnis, Bescheinigungen, Literatur und Kurse für das Vorstellungsgespräch etc. sind steuerlich Werbungskosten. Der Bewerber kann sie in seiner Steuererklärung geltend machen.
BewerbungsgesprächDas Bewerbungsgespräch ist ein meistens persönliches [wiki:Gespräch] zwischen einer [wiki:Organisation] ([wiki:Arbeitgeber], Hochschule usw.) und einem Bewerber. Die Anzahl der Vertreter des zukünftigen Arbeitgebers kann zwischen einer und vier Personen variieren. Bei größeren Organisationen liegt die Anzahl der Teilnehmer meistens bei vier Personen, da nicht nur ein Abteilungsleiter und ein Mitarbeiter der Fachabteilung anwesend sind, sondern auch ein Personalreferent und ein Vertreter des Betriebsrates.
BewerbungBewerberbroschüreFür viele Unternehmen ist die Bewerberbroschüre inzwischen zu einem wichtigen Instrument des externen [wiki:Personalmarketing] geworden. Dies gilt vor allem für größere Unternehmen mit einem regelmäßigen Bedarf an Hochschulabsolventen ([wiki:Führungskräftenachwuchs]) oder [wiki:Auszubildende].
BewerberauswahlBewerberauswahl: Grundlage für den erfolgreichen und den jeweiligen Fähigkeiten der Person entsprechenden Einsatz von Mitarbeitern ist eine sach- und personengerechte Bewerberauswahl. Sie ist eine zentrale Aufgabe der [wiki:Führungskräfte] eines Unternehmens.
BeweislastBevölkerungsqualitätBevölkerungsqualität ist ein Begriff, der ausdrücken soll inwieweit die Bevölkerung eines Landes gesund, gebildet und arbeitsfähig ist.
BeurteilungEs geht um die Beurteilung von Qualifikation und Leistung. Hier wird ein Beurteilungsfahren aus einem Guss vorgestellt, das bei der Bewerberauswahl (Eignung), beim Personaleinsatz (Potenzial und Leistung) und beim Erstellen des Arbeitszeugnisses eingesetzt werden kann.
BetriebsübergangBetriebsänderungBetriebswirtschaftslehreBetriebswirtschaftBetriebsversammlungUnter einer Betriebsversammlung versteht man eine Versammlung von [wiki:Arbeitnehmer] und [wiki:Betriebsrat] zum Zwecke der Information der Arbeitnehmer über die den Betrieb betreffenden Angelegenheiten.
BetriebsverfassungsgesetzBetriebsverfassungBetriebsvereinbarungDer Begriff der Betriebsvereinbarung im deutschen Arbeitsrecht wird im [wiki:Gesetz] nicht definiert. Das [wiki:Betriebsverfassungsgesetz] setzt vielmehr dieses Rechtsinstitut, mit dem Arbeitgeber und [wiki:Betriebsrat] die betriebliche und betriebsverfassungsrechtliche Ordnung und individuelle [wiki:Rechtsbeziehung] zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern regeln, als vorhanden voraus. Sie ist ein Vertrag zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat, der aber nicht nur Rechte und Pflichten dieser Betriebsparteien begründet, sondern auch (wie ein Gesetz oder Tarifvertrag), verbindliche Normen für alle Arbeitnehmer eines Betriebes formuliert.
BetriebssportAls Betriebssport bezeichnet man organisierte Sportaktivitäten von Betriebsangehörigen in dazu gegründeten Betriebssportvereinen oder freien Gemeinschaften, so genannten Betriebssportgruppen.
BetriebsrentengesetzDas Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (Betriebsrentengesetz - BetrAVG) vom 19.12.1974 regelt die betriebliche [wiki:Altersversorgung], insbesondere die gesetzlichen Unverfallbarkeitsfristen und den [wiki:Insolvenz].
BetriebsratBetriebspädagogikDie Betriebspädagogik als wissenschaftliche Disziplin befasst sich mit den [wiki:Lebenswirklichkeiten] in Betrieben und Organisationen.Sie entwickelt für betriebliches Lernen theoretische Konzepte.
BetriebspraktikumEin Betriebspraktikum ist ein [wiki:Praktikum] bei einem Unternehmen. Es wird in aller Regel in der Schulzeit absolviert, meistens zwischen der 8.und 9. Klassenstufe Hauptschule und der 9. und 10. Klassenstufe Realschule, jedoch gibt es Unterschiede zwischen den Bundesländern.Bei den Gymnasien gibt es besondere Praktikumsformen. Ein Praktikum kann in der Regel zwischen zwei- und vier Wochen dauern, bei einigen Schulen gibt es noch ein zweites Praktikum.
BetriebsklimaBetriebsklima ist die subjektiv erlebte und wahrgenommene längerfristige Qualität des Zusammenwirkens, der Zusammenarbeit der Beschäftigten eines Betriebes oder einer Behörde.
Grundsätzlich lassen sich „schlechtes“ und „gutes“ Betriebsklima unterscheiden.
BetriebserkundungBetriebserkundungen sind Veranstaltungen, die an einem außerschulischen Lernort durchgeführt werden. Sie sind immer Teil einesumfassenden [wiki:Curriculum], dem die Aufgabe gestellt ist, durch die Vermittlung beispielhafter Einsichten in die Realitäten der Berufs-, Wirtschafts- und Arbeitswelt zu verschaffen.
BetriebsdatenerfassungDie Betriebsdatenerfassung liefert Ist-Daten über Zustände und Prozesse im Unternehmen bzw. auch in einer technischen Anlage oder Maschine.
Betriebsbedingte KündigungVon einer betrieblich bedingten Kündigung spricht man, wenn sachliche Gründe zu einer Unternehmerentscheidung führen, die ihrerseits den Wegfall des Arbeitsplatzes des betroffenen Arbeitnehmers oder einer Mehrzahl von Arbeitsplätzen zur Folge hat.
BetriebsausflugBetriebsausflug nennt sich eine vom [wiki:Arbeitgeber] geförderte und gebilligte meist eintägige Reise der [wiki:Belegschaft] eines [wiki:Betrieb] oder einer [wiki:Behörde] mit touristischem und/oder geselligem Angebot. Der Betriebsausflug wird häufig von einem Gremium der Bediensteten (zum Beispiel dem so genannten [wiki:Festausschuss]) oder vom [wiki:Arbeitgeber] selbst vorbereitet. Häufig zahlen der Beschäftigten im Voraus die ganzen oder einen Teil der Kosten.
Betriebliches VorschlagswesenMitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens. Schöpfen Sie die Kreativität und den Einfallsreichtum Ihrer Mitarbeiter voll aus, indem Sie ihnen einen Anreiz schaffen.
Betriebliche ÜbungAls betriebliche Übung bezeichnet man den Umstand, dass ein [wiki:Arbeitnehmer] aus der regelmäßigen Wiederholung bestimmter Verhaltensweisen des [wiki:Arbeitgeber] zu Recht ableiten darf, dass der Arbeitgeber sich auch in Zukunft bzw. auf Dauer so verhalten wird, etwa bei der Gewährung von [wiki:Leistung] und Vergünstigungen und dadurch Rechtsansprüche auf solche Leistungen begründet werden. Durch die betriebliche Übung werden freiwillige Leistungen des Arbeitgebers zu verpflichtenden, denen sich der Arbeitgeber nicht mehr einseitig entziehen kann.
Betriebliche AltersversorgungDie betriebliche Altersversorgung ist die dritte Säule der [wiki:Altersvorsorge] und wird in § 1 des [wiki:Betriebsrentengesetz] (BetrAVG) definiert. Sie liegt vor, wenn der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer aus Anlass eines Arbeitsverhältnisses Versorgungsleistungen bei Alter, Invalidität oder Tod zusagt. Die betriebliche Altersversorgung kann von Arbeitgeber und/oder vom Arbeitnehmer (Entgeltumwandlung) finanziert werden. Es besteht ein gesetzlicher Anspruch auf Entgeltumwandlung. Der Arbeitnehmer verzichtet auf Gehalt und erhält im Gegenzug vom Arbeitgeber eine wertgleiche Versorgungszusage.
BetriebKennzeichen für die Klassifizierung eines Betriebes.
BeschäftigungsverhältnisDer Begriff des Beschäftigungsverhältnisses ist dem Sozialrecht zuzuordnen. Ein Beschäftigungsverhältnis (und damit Versicherungspflicht) besteht regelmäßig bei Personen, die gegen Arbeitsentgelt oder zu ihrer Berufsausblildung beschäftigt sind ([url:http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/sgb_4/__2.html|§ 2 SGB IV]), wobei unter Beschäftigung die nichtselbständige Arbeit insbesondere in einem Arbeitsverhältnis verstanden wird ([url:http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/sgb_4/__7.html|§ 7 SGB IV]).
BeschaffungsstrategieBerufsunfähigkeitUnter der Berufsunfähigkeit versteht man eine ärztlich bestätigte, dauernde Beeinträchtigung der Berufsfähigkeit durch Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall.
Bei Berufsunfähigkeit kann man seinen ausgeübten Beruf nicht mehr ausführen.Die Kriterien der Berufsunfähigkeit sind enger gefasst als die der [wiki:Verminderte Erwerbsfähigkeit].