Abgeleitet von der [wiki:Whisky], wo die Mischung, das Verschneiden die Qualität des Blended ausmachen, werden beim Blended Learning die beiden sehr unterschiedlichen Lernformen kombiniert und zu einer Einheit zusammengeführt.In guten Blended Learning Programmen gelingt es, die jeweiligen Vorteile der Lernform einzubringen und die Nachteile zu kompensieren. Aus traditionellen Lernformen wie der Präsenzveranstaltung und innovativen Lernformen wie [wiki:Web Based Training] wird ein [wiki:Curriculum] gebildet. Werden kooperative Lernformen eingebracht, wird auch von [wiki:Computer-Supported Cooperative Learning] gesprochen. Von beiden Lernformen werden die Vorteile eingebracht.
Um Blended Learning handelt es sich, wenn alle beteiligten [wiki:Lernformen] und die dafür geeigneten Medien auf der Basis eines integrativen Konzeptes eingesetzt werden.
Weiterhin handelt es sich bei Blended Learning um organisiertes und durchgängig betreutes Lernen. Die verschiedenen [wiki:Lernformen] werden dabei so miteinander verzahnt, dass jede gemäß ihrer spezifischen Stärken zur Erreichung bestimmter Lernziele beiträgt. Internet- bzw. Intranet- technologien ([wiki:E-Learning]) kommen dabei ebenso zum Einsatz wie [wiki:Präsenztraining] - Art und Umfang orientieren sich an den jeweiligen [wiki:Lernzielen]. Blended Learning fördert den individuellen [wiki:Lernprozess] und ein selbstverantwortliches Lernen.
Durch das Zusammenwirken dieser Aspekte wird das Ganze mehr als die Summe seiner Teile und ermöglicht einen größtmöglichen [wiki:Lernerfolg] und [wiki:Lerntransfer].
Blended Learning bezeichnet Lehr-/Lernkonzepte, die eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von 'traditionellem Klassenzimmerlernen' und virtuellem bzw. Online Lernen auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien anstreben. ([wiki:Peter Mayr], [wiki:Sabine Seufert] im Buch [wiki:Fachlexikon e-learning]).
Der zentrale Aspekt von Blended Learning ist die Vor- bzw. Nachbereitung von Präsenzveranstaltungen. Insbesondere die Nachbereitung sichert somit einen gewissen Lerntransfer, den klassische Präsenzveranstatungen nicht leisten können.
+ Teilnehmer nehmen sozialen Kontakt auf, bilden eine Gruppe
+ Dozent und Teilnehmer lernen sich persönlich kennen
+ die Kommunikation ist ganzheitlich
- alle Personen müssen zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein
- die Teilnehmer müssen gleich schnell oder langsam lernen
- die Teilnehmer müssen das gleiche lernen
+ Teilnehmer lernen wie und wo es ihnen passt
+ Teilnehmer bestimmen ihr Lerntempo selbst
+ Der Lernstoff ist gut aufbereitet
- Keine soziale Bindung zu weiteren Teilnehmern
- Missdeutungen von Inhalten bleiben unbemerkt
- Hohe Selbstlernkompetenz ist erforderlich
