In den kürzeren deutschen Übersetzungen lauteten diese Regeln:
- Übe keine Kritik!
- Je mehr Ideen, desto besser!
- Ergänze und verbessere bereits vorhandene Ideen!
- Je ungewöhnlicher die Idee, desto besser!
Von Osborn stammt auch die Osborn-Methode oder auch Umkehrmethode für geschäftliche und private Problemfelder:
- Wofür kann ich es noch verwenden? Kann ich es anders einsetzen?
- Weist das Problem auf andere Ideen hin? Ist es etwas anderem ähnlich?
- Was läßt sich ändern? Welche Eigenschaften lassen sich umgestalten?
- Läßt sich etwas vergrößern, hinzufügen, vervielfältigen?
- Läßt sich etwas verkleinern, wegnehmen, verkürzen?
- Was kann ersetzt werden? Welche Bedingungen können geändert werden?
- Kann die Reihenfolge oder Struktur geändert werden?
- Kann die Idee ins Gegenteil gekehrt werden? Kann der Ablauf umgekehrt werden?
- Können Ideen kombiniert oder Personen verbunden werden?
Im Jahre 1921 hatte Osborn an der Universität Hamilton, USA, einen Abschluss in Philosophie gemacht, an der er auch selbst lehrte. Später war er Dozent am Cambridge Philosophy Institute in Großbritannien. Einer seiner Schüler ist [wiki:Charles Clark].
